Wie wir das finanzieren

Da von den großen, finanzstarken Wohnungsbaugenossenschaften in Hamburg und Schleswig-Holstein keine mit uns kooperieren wollte, haben wir selber eine sogenannte „Kleingenossenschaft" gegründet.

Ein Genossenschaftsanteil bei uns beträgt 300 Euro.

Für eine Wohnung im Altbau müssen Mietinteressenten Anteile in Höhe von 500 Euro pro Quadratmeter zahlen. Beim Neubau schlägt die Kostensteigerung der letzten Jahre durch: geförderte Wohnungen erfordern einen Beitrag von 1000 Euro pro Quadratmeter, die freien Wohnungen liegen bei 1200 Euro pro Quadratmeter.

Diese Anteile haben wir für Erwerb und Um-/Neubau als Eigenkapital genutzt. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Förderungen und Krediten, die uns das notwendige Kapital zur Verfügung gestellt haben und die die Genossenschaft nun aus den monatlichen Mietzahlungen langfristig tilgen muss.

Was bekommt man nun für diese Anteile von der Genossenschaft? Das Bezugsrecht einer Wohnung zu einer günstigen Miete. Die geförderten Wohnungen unterliegen der Mietpreisbindung des Landes, die Höhe ist je nach Art des WBS gedeckelt. Die freien Wohnungen liegen knapp unter Marktniveau und werden langsamer als der freie Mietmarkt steigen, da die Eigentümer auch gleichzeitig die Nutznießer sind.

Zusätzliche Kosten entstehen durch Nebenkosten für Strom und Wasser und die Stellplätze auf dem Grundstück der Genossenschaft.

Im Rahmen des Modellprogramms „Gemeinschaftliches Wohnen – Selbstbestimmt leben" hatten wir 2015 eine Zuwendung des Bundes von 200.000 Euro erhalten und nehmen die soziale Wohnraumförderung des Landes Schleswig-Holstein durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) sowie einen Förderkredit der KfW in Anspruch. Die diversen Bankgeschäfte laufen über unsere Hausbank, die GLS-Bank, bei der umgekehrt auch die Genossenschaft staTThus Anteile hält.

Die hier genannten Zahlen sind zur ersten Orientierung und können ggf. abweichen. Bei Interesse nehmt bitte per E-Mail Kontakt zu uns auf oder kommt zum Stammtisch.